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Brautbaum pflanzen / Hochzeitsbaum pflanzen

Der Brauch des Brautbaumpflanzens verbreitet sich zunehmend auch in städtischen Gebieten.

Entstanden ist der Brauch wohl nach dem dreissigjährigen Krieg, als die Gemeinden dazu aufforderten, Bäume zu pflanzen um die zerstörten Gebiete wieder aufzuforsten, wobei es auch Quelen gibt, die auf einen viel älteren Ursprung zurückgehen.

Später war es eher üblich, den Baum im eigenen oder elterlichen Garten zu pflanzen. Da in heutigen Zeiten in Städten jedoch wenig eigene Gärten vorhanden sind, gibt es bei einigen Kirchen sogar “Heiratswälder”.

Im Rheinland hingegen findet sich ein “Weinberg der Ehe”. Hier erhalten die frisch vermählten neben ihrer Heiratsurkunde ausserdem eine Weinurkunde.

Die Symbolik eines Hochzeitsbaumes ist naheliegenderweise in der Fruchtbarkeit, der Erschaffung neuen Lebens zu suchen.

Eine Reaktion zu “Brautbaum pflanzen / Hochzeitsbaum pflanzen”

  1. Georg Jetzinger sagt:

    In Creglingen-Lichtel im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg gibt es einen sehr alten Hochzeitswald der mit Eichen bepflanzt ist. Vor einigen Jahren wurde der alte Brauch des Hochzeitsbaum pflanzen wieder aufgenommen. Die Pflanzung wird einmal jährlich von den in dem Jahr getrauten Hochzeitspaaren vorgenommen.

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