Dieser Brauch ist erst in den letzten Jahren, vor allem durch Kino- und Fernsehproduktionen von den USA nach Deutschland gekommen. Anderen Quellen nach stammt dieser Brauch eigentlich aus England und wurde von den USA übernommen.
So muss die Braut an ihrem Hochzeitstag jeweils “something old, something new, something borrowed, somenthing blue” bei sich tragen. Alt und neu stehen für das Leben vor bzw. nach der Hochzeit.
Das geliehene steht für Freundschaft und Unterstützung und sollte am besten von einer glücklich verheirateten Frau geliehen werden. Den ganzen Beitrag lesen »
Das Streuen von frischen Blumen oder Blütenblättern ist nach einigen Quellen ein alter heidnischer Brauch, andere Quellen berichten von einem römischen Ursprung.
Der Duft der Blumen sollte Fruchtbarkeitsgöttinnen anlocken, die dem Brautpaar reichlich Nachwuchs bescheren.
Nach der kirchlichen Trauung geht ein/mehrere Blumenkind/er vor dem Brautpaar voran und verstreut Blumenblüten beim Austritt aus der Kirche. Den ganzen Beitrag lesen »
Traditionell ist es die Aufgabe des Bräutigams, den Brautstrauß zu besorgen.
Diesen überreicht er dann vor oder in der Kirche seiner Braut.
Neigt sich die Feier dann gegen Ende, hat der Brautstrauß die Braut lange genug begleitet und es ist an der Zeit ihn abzugeben: es folgt das Brautstraußwerfens.
Der Zeitpunkt des Brautstrausswerfens ist sehr unterschiedlich, einige Paare vollziehen diesen Brauch am Ende der Feier, andere nach der kirchlichen Hochzeit, wieder andere bei der Abfahrt in die Flitterwochen.
Zum Brautstrauss werfen versammeln sich alle unverheirateten Frauen bei der Braut. Den ganzen Beitrag lesen »
Der Brauch des Brautbaumpflanzens verbreitet sich zunehmend auch in städtischen Gebieten.
Entstanden ist der Brauch wohl nach dem dreissigjährigen Krieg, als die Gemeinden dazu aufforderten, Bäume zu pflanzen um die zerstörten Gebiete wieder aufzuforsten, wobei es auch Quelen gibt, die auf einen viel älteren Ursprung zurückgehen.
Später war es eher üblich, den Baum im eigenen oder elterlichen Garten zu pflanzen. Da in heutigen Zeiten in Städten jedoch wenig eigene Gärten vorhanden sind, gibt es bei einigen Kirchen sogar “Heiratswälder”.
Im Rheinland hingegen findet sich ein “Weinberg der Ehe”. Hier erhalten die frisch vermählten neben ihrer Heiratsurkunde ausserdem eine Weinurkunde.
Die Symbolik eines Hochzeitsbaumes ist naheliegenderweise in der Fruchtbarkeit, der Erschaffung neuen Lebens zu suchen.
Ähnlich dem Baumstammsägen, wird dem Ehepaar symbolisch mit einem Bettlaken der Weg versperrt. Aus diesem Bettlaken muss das Paar nun gemeinsam ein Herz ausschneiden und danach Hand in Hand durch das enstandene Loch klettern.
Ob hier wirklich von einem Brauch gesprochen werden kann, lässt sich nicht genau feststelle, da die Symbolik nicht so eindeutig wie bei vielen anderen Bräuchen ist.
Dennoch schafft das ausgeschnittene Herz, besonders wenn es im Anschluss noch von den Gästen unterschrieben wird, eine schöne Erinnerung.
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