Junggesellenabschied

Der Junggesellenabschied wurde hier Ende des 19. Jahrhunderts üblich.Der zukünftige Ehemann feiert kurz vor der Hochzeit mit seinen männlichen Freunden ausgiebig und meistens mit viel Alkohol seinen Abschied aus dem Junggesellenleben.

Meistens wird der Junggesellenabschied nicht vom zukünftigen Ehemann selbst, sondern von seinen Freunden organisiert, so dass sich an solchen Abenden heuzutagen neben albernen und den zukünftigen Ehemann öffentlich zur Schau stellenden Spielen auch häufiger von den Freunden organisierte  Stripperinnen oder Tänzerinnen finden.

In den letzten Jahren waren zu beobachten, dass neben dem Junggesellenabschied auch immer häufiger Jungesellinnenabschiede gefeiert werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Brautschuhe mit Pfennigen bezahlen

Die Braut fängt schon Jahre vor der Hochzeit, teilweise schon in ihrer Kindheit an, Pfennigstücke für ihre Brautschuhe zu sammeln. Jeder Pfennig wurde beiseite gelegt und auch Freunde und Verwandte spendeten ihr Kleingeld.

Vor dem zweiten Weltkrieg kosteten Brautschuhe zwischen zehn und zwanzig Mark, so war es also durchaus möglich, diesen Betrag in Pfennigstücken zusammen zu sammeln.

Heutzutage, wo Brautschuhe das zehn- bis zwanzigfache kosten ist es schwieriger geworden, den Brauch noch in dieser Form durchzuführen, zumal Brautmodenläden auch über eine solch hohe Anzahl Pfennige nicht gerade in Begeisterung ausbrechen würden. Den ganzen Beitrag lesen »

Eheringe

Inwiefern man das Tragen eines Eherings als Brauch bezeichnen kann, ist zweifelhaft.

Das Tauschen der Ringe bei der Hochzeit jedenfalls ist eine Handlung und kann somit auch als Brauch angesehen werden.

Kaum ein Hochzeitsbrauch hat eine so lange Tradition wie der Tausch und das Tragen der Eheringe.

In mageren Zeiten war der Ehering oft das einzige Schmuckstück das getragen wurde.

Vorher gibt es aber häufig noch einen weiteren Ring, den Verlobungsring. Dieser ist jedoch häufig mit einem Stein versehen und wird auch nur von der Braut getragen, der Ehering hingegen ist in der Regel glatt und aus Gold gefertigt. Den ganzen Beitrag lesen »

Spalier stehen

Spalier ist eine Gasse, die durch Menschen gebildet wird und durch die die Frischvermählten nach der Kirche durchschreiten.

Beim Spalier stehen werden oft die gemeinsamen Hobbys der Brautleute miteinbezogen, so ist es möglich, dass der Tennisverein mit den Tennisschlägern einen Bogen bildet oder Arbeitskollegen mit ensprechendem Werkzeug dort auf die Brautleute warten. Den ganzen Beitrag lesen »

Der Brautbecher

Der Brautbecher wird auch “Traubecher” oder “Hochzeitsbecher” genannt.

Der Brautbecher stammt vermutlich aus dem Dithmarschen und war aus Silber gefertigt. Durch den Traubecher sollte die Verbindung bei der Verlobung bestätigt werden, beim Hochzeitsessen tranken dann Mann und Frau das Brautbier aus diesem Becher.

Wichtig ist jedoch, dass Braut und Bräutigam gemeinsam und vor allem gleichzeitig aus dem Brautbecher trinken müssen. Daher werden spezielle Brautbecher angefertigt, die eigentlich aus zwei miteinander verbundenen Bechern bestehen.

Einer Legende nach wurde der erste Brautbecher von einem Schmied gefertigt, dessen Schwiegervater gegen die Hochzeit war und der ihm die scheinbar unlösbare Bedingung stellte, einen Becher zu fertigen, aus dem beide gelichzeitig trinken könnten.

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